Montag, 21. September 2009

Die letzte Visite

Heute Vormittag haben wir die letzten beiden Kinder nach Hause entlassen. Somit war Zeit für einen Ausflug zu den Kelimutu lakes und diverse kleinere Ziele um Maumere.

Donnerstag, 17. September 2009

Letzter OP-Tag

Der letzte OP-Tag steht an, eigentlich haben wir unser "Soll" schon längst erfüllt. Aus 30 Kindern wurden letztlich 40. Wir konnten nicht nein sagen, Nadine mahnt mich keine "Mitleidsspalte" mehr anzunehmen! Es muss auch einmal Schluss sein.
Von der Insel selbst haben wir bisher wenig, besser nichts, gesehen- das wollen wir bis zu unserer Abreise nach Denpasar am Mittwoch nachholen. Die mutigen nehmen ein Moped (hier ist Linksverkehr, Regeln gibt es keine!), andere haben sich fürs Auto entschieden. Auch ein weiterer Schorcheltag ist eingeplant.
Als Resumee: ein sehr erfolgreicher Einsatz ohne Komplikationen in einem sehr freundlichen Land.
Samstag ist eine Abschiedsfeier am Strand geplant, es gilt zu entscheiden, ob und in welcher Form das Projekt Indonesien fortgesetzt werden soll.
Fortsetzung folgt.

Prof. Christian Michel

Mittwoch, 16. September 2009

St. Gabriel Kewapante


Im Krankenhaus St. Gabriel Kewapante werden die Kinder ab dem zweiten Tag nach der Operation bestens versorgt.

Sonntag, 13. September 2009

Halbzeit- Sonntag



Liebe Freunde,

50% in der tropischen Hoelle sind vorbei. Die Hoelle wird nicht nur definiert ueber bruellende Hitze und 100% Luftfeuchte, sondern auch ueber schreiende Kinder und uebermaessig besorgte Eltern.
Fazit- wenigstens der Sonntag war notwendig um neue Kraefte zu aquirieren.
Was lag naeher als einen Ausflug aufs Meer zum Schnorcheln. Schlecht nur, Aufstehzeit 7 Uhr wie jeden Tag. Erwartet hat uns ein neugebautes Holzfischerboot (wenigstens ein Verdeck zum Schutz gegen die sengende Hitze war drauf), dafuer ein Einzylinder-Diesel mit einer Db- Belastung von ca. 120, somit deutlich ueber der von der Berufsgenossenschaft zugelassenen Grenze. Bedingt durch die vergangene Woche ist uns trozdem gelungen den zweistuendigen Wegt in die paradisischen Tauchgruende teilweise schlummernd zu ueberwinden. Als Zugabe gab es einen Besuch in einem Dorf, welches, wenn ueberhaupt bisher nur sehr wenige Europaeer zu Gesicht bekommen hat. Freundliche Menschen, kein Betteln um Kaugummies, Kugelschreiber oder aehnliches. Sehr angenehm!
Der Marsch zurueck bei ca. 40 Grad in gluehender Sonne hat manchem von uns den Beinamen “Lobster” eingebracht. Versorgt hat uns die vorzuegliche Kueche von Sea World (die Koechin wurde bereits letzte Woche mit einem mitgebrachten Manikuere-Set bestochen). Die Rueckfahrt bei gleicher Lautstaerke gegen die untergehende Sonne war begleitet von quischenden und hupfenden Delfinen und fliegenden Fischen. Einziger Verlust des Tages war ein blaues Handtuch des Hotels, welches trotz sofort eingeleitetem Rettungamanoever und ausgeworfenem Rettungring verloren war. Hier konnten uns ganz offensichtlich auch die menschenfreundlichen Delfine nicht helfen. Ein schooner Tag geht zu Ende, er beginnt morgen, wie er heute begonnen hat- 7 Uhr Aufstehen, ein hartgekochtes Ei, mittlerweile eine Scheibe dunkeles Brot (!!!), Orchidenbutter, wahlweise Tee oder tiefschwarzer Kaffee.
Ja das war’s, Neues aus Neverland morgen.

N.N.